Gemeinsam setzen wir uns für den Ausbau des Hilfsangebot für suchterkrankte Menschen in Köln ein. Dazu gehört auch das Suchthilfezentrum an der Severinstraße. Unterstütze unsere Forderung nach Transparenz, Sicherheit und Nachbarschaftsbeteiligung.

Lasst uns Köln leben und solidarisch bleiben.

Wir sind ein Zusammenschluss von Anwohner*innen aus der Kölner Innenstadt und den angrenzenden Veedeln, die das Vorhaben der Stadt Köln für ein neues Suchthilfezentrum an der Haltestelle Severinstraße prinzipiell begrüßen.

Die Debatte ist laut – wir wollen sie sachlich führen.

Podiumsdiskussion: „Auf dem Weg zum Suchthilfezentrum“
Wie kann ein Suchthilfezentrum konkret funktionieren – und was bedeutet das für Betroffene, Stadt und Nachbarschaft?

Gemeinsam mit der Karl Rahner Akademie und der Melanchthon Akademie laden wir zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein.

Der Abend bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: Erfahrungen aus bestehenden Einrichtungen, fachliche Einordnungen und Stimmen von Menschen mit eigener Suchterfahrung.

Mit dabei:

Moderation: Dr. Sandra Dybowski

Ziel ist ein realistischer Blick auf Chancen und Herausforderungen eines Suchthilfezentrums – jenseits von Schlagzeilen und Zuspitzung.

Eintritt frei – begrenzte Plätze – Anmeldung erforderlich

Zur Anmeldung →

Wir freuen uns auf einen sachlichen, offenen Austausch.

Videoserie: Stimmen aus der Szene

01. "Offener Konsum triggert meinen Suchtdruck."
02. "Ich weiß, dort muss ich keine Angst haben."
03. "Dealer verkaufen nicht an Schulkinder."
04. "Die Szene hat mir sogar von Crack abgeraten."
05. "Ich tu doch niemandem was!"
06. "Die meisten gehen betteln."
07. "Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll."
08. "Die Szene hat kein Interesse an Schulkindern."
09. "Ohne eigenen Willen geht es nicht."
10. "Ich habe wieder Ziele."
11. "Crackabhängige sind im Dauerstress."
12. "Männliche Dealer sind nicht gefährlicher als andere Männer."
13. "Suchthilfezentren halten vom Konsum im offenen Raum ab."
14. "Ein Suchthilfezentrum regt nicht zu mehr Konsum an."
15. "Ohne Hilfsangebote hätte ich den Ausstieg aus der Szene nicht geschafft."

Aktueller Stand

15.12.2025
Kurz vor Weihnachten informiert die Stadt Köln, dass am Perlengraben ein Suchthilfezentrum geplant wird
07.01.2026
Veranstaltung der IG-Pantaleonsviertel im Berufskolleg Perlengraben
07.01.2026
Gründung des Bündnisses der Anwohnenden "Südi bleibt solidarisch", die die Planungen der Stadt zum Suchthilfezentrum befürworten
20.01.2026
Erste offizielle Informationsveranstaltung der Stadt Köln im Berufskolleg Perlengraben
05.02.2026
Beschluss des Rates der Stadt Köln über Standort und Beteiligungsverfahren
danach
Planungen u. a. zum Sicherheitskonzept
voraussichtlich 12.05.2026
Abstimmung über Bau des Suchthilfezentrums im Rat der Stadt Köln

Wir befürworten:

Lasst uns das Problem lösen anstatt es unsichtbar zu machen und weiter zu verschieben!

Wir wollen den Prozess konstruktiv begleiten. Deshalb haben wir wichtige Punkte und offene Fragen in einem Fragenkatalog an die Stadt gesammelt. Aktuell warten wir auf die Beantwortung seitens der Stadt.

Zum Fragenkatalog

Kommende Veranstaltungen

Share-Pics & Flyer

Infomaterial

Wissenswertes zum Thema Suchthilfe allgemein, dem geplanten Vorhaben der Stadt und die politischen Prozesse dahinter:

Hintergrund-Informationen

Presseartikel

Radio Köln Bürgerfunk Folge vom 04.04.2026 von "Radio von unge": Suchthilfezentrum in der Südstadt

Presse

Pressemitteilungen von Südi bleibt solidarisch:

Medien- & Pressebeiträge

Weitere Presseartikel zum Thema und über unser Bündnis: